Grüne Baden-Württemberg – Wahlversprechen einhalten!

Schreiben Sie Ihre E-Mail an die Grünen in Baden-Württemberg und fordern Sie mit uns die konsequente Verfolgung von CumCum-Fällen!

02.04.2026
CumCum-Milliarden: Zeit ist Steuergeld

Mit der Landtagswahl am 8. März 2026 zeichnet sich ab, dass die Grünen in Baden-Württemberg in Regierungsverantwortung bleiben. In ihrem Wahlprogramm 2026 versprechen sie, CumCum „gründlicher und effizienter“ zu verfolgen. Das wirft aber eine unbequeme Frage auf: Warum wurden unter einem Grünen Finanzminister bisher so wenig Anstrengungen unternommen? 

Fordern Sie mit uns: Die gründliche und konsequente Verfolgung von CumCum und das Rückholen der Steuergelder müssen in den Koalitionsvertrag.

Die unbequeme Frage

Schätzungen zufolge haben illegale CumCum-Geschäfte in Deutschland einen Schaden von rund 28,5 Milliarden Euro verursacht – das sind Steuergelder, die uns allen fehlen. Doch laut Bundesregierung wurden bis Ende 2024 nur 226 Millionen Euro rechtskräftig zurückgefordert. Dafür verantwortlich sind auch die Bundesländer und ihre Regierungen.

In Baden-Württemberg beläuft sich das Volumen der bis Ende 2024 bearbeiteten Fälle auf 479 Millionen Euro – wie viel davon rechtskräftig zurückgefordert wurde, ist aber unklar. Der bisherige Finanzminister Dr. Danyal Bayaz versicherte Finanzwende in seiner Antwort auf einen offenen Brief 2025 zwar, dass die Finanzverwaltung bereits „enorme Anstrengungen“ unternommen habe, das gestohlene Geld aus CumCum-Deals zurückzuholen. Doch für uns ist klar: In einem Bundesland, in dem bereits drei CumCum-Fälle bei Sparkassen bekannt sind und es Hinweise gibt, dass die Landesbank LBBW in CumCum-Geschäfte verwickelt ist, ist ziemlich sicher mehr möglich.

CumCum-Fälle aufklären, Steuergelder und Vertrauen sichern

Die Grünen bleiben voraussichtlich in Regierungsverantwortung. Wenn die Partei ihr Wahlversprechen ernst meint, dann muss die vollständige Aufklärung von CumCum in den Koalitionsvertrag – mit konkreten Zielen, Ressourcen und Überprüfbarkeit. Außerdem muss die Steuerverwaltung mit hoch qualifiziertem Personal ausgestattet werden. 

Helfen Sie uns, Druck auf die Grünen aufzubauen. Schreiben Sie Ihre E-Mail an die Grünen in Baden-Württemberg und fordern Sie mit uns: Die gründliche und konsequente Verfolgung von CumCum und das Rückholen der Steuergelder müssen in den Koalitionsvertrag.

Kopieren Sie hier einfach folgenden Text, ergänzen ihn gegebenenfalls und senden ihn per Mail an: landesverband@gruene-bw.de

Textvorschlag für die E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Wahlprogramm versprechen Sie, CumCum „gründlicher und effizienter“ zu verfolgen. Aber: In Baden-Württemberg und unter einem grünen Finanzminister wurden bislang nur 479 Millionen Euro CumCum-Gelder zurückgefordert. Das ist viel zu wenig. Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden bundesweit auf 28,5 Milliarden Euro. Die Täter dürfen damit nicht davonkommen. Es geht um unser aller Steuergeld. Geld, das wir in Baden-Württemberg brauchen. 

Deshalb fordere ich von Ihnen: Sorgen Sie dafür, dass die konsequente Verfolgung und Aufklärung von CumCum-Fällen sowie die personelle Ausstattung der Steuerverwaltung mit hoch qualifiziertem Personal eine hohe Priorität im Koalitionsvertrag hat.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und bitte Sie, mich über die nächsten Schritte Ihrer Partei in Sachen CumCum auf dem Laufenden zu halten.

Mit freundlichen Grüßen