Finanzvermittler MLP - Runter vom Campus!

Schreiben Sie Ihre Protestmail

Schreiben Sie Ihre Protestmail an die Goethe-Universität Frankfurt am Main und fordern Sie mit uns Studierende vor Finanzvermittlern zu schützen!


Sehr geehrte Frau Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff,

MLP ist ein Finanzkonzern, der auf Provisionsbasis Finanzverträge an Studierende vermittelt. Die Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit diesem Finanzvertrieb eine gefährliche Kooperation eingegangen. Sie vermittelt über den universitätseigenen Career Service „Lehrveranstaltungen“ von MLP. Die Seminare werden nicht von Hochschuldozenten  gehalten, sondern von MLP. Sie dienen dem Finanzkonzern zur Kontaktanbahnung und am Ende zum Verkauf von Finanzprodukten. Allein im aktuellen Wintersemester 2020/21 bietet die Goethe- Universität den Studierenden mindestens zehn MLP-Kurse an.

Das provisionsbasierte Vertriebsmodell von MLP führt dazu, dass der tatsächliche Bedarf der Studierenden nicht im Vordergrund steht, sondern die Provision des Vermittlers. Je mehr abgeschlossene Verträge, desto höher die Provision. Dadurch werden jungen Menschen Verträge aufgedrängt, die aus Sicht von Finanzwende unrentabel, ungeeignet oder viel zu teuer sind. Die Niederlande und Großbritannien haben derartigen Praktiken längst einen Riegel vorgeschoben. Dort gilt ein Provisionsverbot. 

MLP steht seit Jahren in der Kritik für die fragwürdigen Vermittlungsmethoden an junge Menschen. Dass Ihre Universität mit dem Finanzkonzern eine enge Kooperation eingegangen ist, geht zu Lasten der wissenschaftlichen Unabhängigkeit und der Qualität der Lehre. Die Kooperation schadet außerdem den Studierenden, die sich im Vertrauen in Ihre Hochschule  auf MLP einlassen und dabei teilweise bis zu fünfstellige Summen verlieren. 

Sie sind die Präsidentin einer der renommiertesten Universitäten Deutschlands. Wir fordern Sie auf, Studierende vor den Finanzvermittlern zu schützen, Ihre Kooperation mit MLP sofort einzustellen und den Finanzkonzern vom Campus zu verbannen. Dass eine Universität problemlos Studierende vor MLP schützen kann, zeigt die TU Darmstadt. Die hatte MLP aufgrund der fragwürdigen Vorgehensweise zeitweise bereits ein Werbeverbot ausgesprochen.

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können.“

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