Wie wir arbeiten

Lösungen entwickeln, informieren, mobilisieren – unabhängig und überparteilich

Seit unserer Gründung im Jahr 2018 arbeiten wir daran, die Finanzmärkte nachhaltiger, gerechter und stabiler zu machen. Wie wir das machen, erfahren Sie hier. 

Petitionen

Mit unseren Petitionen bündeln wir die Kräfte der Bürgerinnen und Bürger:

  • Über 60.000 Menschen haben sich im September 2020 gemeinsam mit uns für eine bessere Personalausstattung bei den CumEx-Ermittlungen eingesetzt. Unsere Petition an den damaligen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet hat gewirkt: Auch dank unseres Drucks wurde die Zahl der Ermittler mehr als verdoppelt!
  • Im Juli 2019 forderten 83.000 Unterstützerinnen: „No Libra“ und wollten die Facebook-Währung mit ihrer Unterschrift stoppen. Mittlerweile steht fest: Facebooks Währung wird nicht in Europa starten – zumindest vorläufig.
  • Rund 30.000 Menschen fordern derzeit mit uns, dass Staatshilfen nicht für Ausschüttungen an Aktionäre genutzt werden dürfen. Beim Staat um Hilfe bitten, aber gleichzeitig Milliardengewinne zu erzielen und Geld auszuschütten, das geht aus unserer Sicht nicht!

Zur Übersicht der aktuellen Petitionen


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Inhaltliche Arbeit

Mit unserer inhaltlichen Arbeit versuchen wir direkten Einfluss zu nehmen, zum Beispiel:

  • Finanzwende war – vertreten durch unseren Vorstand Gerhard Schick – Mitglied des Sustainable Finance-Beirates der Bundesregierung. Der Beirat wurde im Juni 2019 mit der Aufgabe eingesetzt, die Regierung zu ihrer Sustainable Finance-Strategie zu beraten. Der Abschlussbericht präsentiert vielfältige, konkrete und wegweisende Empfehlungen für ein nachhaltiges Finanzsystem in Deutschland.
  • Im Oktober 2019 hat Finanzwende einen umfassenden Report über die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin veröffentlicht: „Die Akte BaFin“. Die Behörde spielt für den Alltag von Versicherten und Bankkunden eine zentrale Rolle. Doch trotz dieser Tatsache und vieler Skandale ist sie selten ein Thema in der Öffentlichkeit. Das wollten wir ändern und haben sowohl die Schwachstellen der BaFin offengelegt als auch Vorschläge erarbeitet, wie die deutsche Finanzaufsicht besser werden kann.
  • 13,75 Prozent Dispozins? Leider kein Scherz. Eine Auswertung von 3.400 Kontenmodellen bei 1.240 Banken im April 2020 zeigte, dass Banken und Sparkassen im Durchschnitt fast zehn Prozent – und in der Spitze sogar 13,75 Prozent – für einen Dispokredit verlangen. Angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus sind Dispozinsen von zehn Prozent und mehr nicht zu rechtfertigen. Immerhin fünf der elf Institute mit den höchsten Dispozinsen haben diese seit unserer Veröffentlichung und der damit verbundenen  öffentlichen Aufmerksamkeit gesenkt.

Ein Laptop mit mehreren Händen von Menschen die inhaltlich zusammenarbeiten neben Schriftzug "Inhaltliche Zusammenarbeit"

Inhaltliche Zusammenarbeit

Sie haben jahrelange Praxiserfahrung in Finanzbranche, als Finanzaufseher oder Wissenschaftler und wollen mit uns den Finanzmarkt verändern? Dann unterstützen Sie die Bürgerbewegung Finanzwende mit Ihrer Expertise!
Mitmachen

Aktionen

Mit unseren Aktionen lenken wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf wichtige finanzpolitische Themen, um Druck auf die Entscheidungsträgerinnen und -träger auszuüben. Drei Beispiele:

Kooperationen

Wir arbeiten mit vielen Akteuren zusammen, um Synergien zu nutzen und unsere Schlagkraft gemeinsam zu verstärken.

Unsere Kooperationspartner

Um eine wirkliche Veränderung an den Finanzmärkten zu erreichen, müssen sowohl die Interessenvertretung als auch die Kommunikation an Politik und Öffentlichkeit auf europäischer und nationaler Ebene erfolgen. Deswegen engagieren wir uns aktiv in der Mitgliedschaft von Finance Watch.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband bündelt als Dachverband die Kräfte der 16 Verbraucherzentralen in den Bundesländern sowie weiterer 28 verbraucherpolitischer Organisationen. Gemeinsam mit vzbv und BdV hat Finanzwende im Mai 2021 eine Verbraucherallianz gebildet, die in einer Petition den Stopp der Riester-Rente fordert.

Der Bund der Versicherten e. V. ist eine gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation, die für die Rechte von Verbrauchern im Versicherungswesen eintritt. Mit rund 45.000 Mitgliedern bildet sie ein Gegengewicht zur Versicherungslobby. Gemeinsam mit vzbv und BdV hat Finanzwende im Mai 2021 eine Verbraucherallianz gebildet, die in einer Petition den Stopp der Riester-Rente fordert.

Jede Person hat das Recht auf Informationen aus Politik und Verwaltung. Das "Portal für die Informationsfreiheit" hilft Bürgerinnen und Bürgern dabei, ihr Recht durchzusetzen. Gemeinsam mit FragDenStaat haben wir den Coronahilfen-Tracker entworfen, der alle großen Coronahilfen des Staates listet. Darüber hinaus gibt der Coronahilfen-Tracker auch Informationen zu den begünstigten Unternehmen und schafft so Transparenz, wer von unseren Steuergeldern profitiert.

Das Umweltinstitut München e.V. setzt sich als unabhängiger Verein gegen Atomkraft, für gentechnikfreies Essen und für den Ökolandbau ein – und hat uns gemeinsam mit Campact bei unserer Kampagne Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder! unterstützt (siehe Campact). Im Januar 2022 starteten wir gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und weiteren Organisationen die Petition Kein Geld für Atom und Gas!

Mit Campact streiten über zwei Millionen Menschen für progressive Politik. Die Organisation ist bekannt für Online-Appelle und große Demonstrationen – aber auch für lokale Aktionen, die für Aufsehen sorgen. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und Campact haben wir im Mai 2020 an die Bundesregierung appelliert: Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder! In einer gemeinsamen Protestaktion vor dem Kanzleramt haben wir außerdem die Lufthansa-Rettung kritisiert. Eine Studie im Auftrag von Finanzwende hatte gezeigt, dass das Unternehmen sehr wahrscheinlich Gewinne in Schattenfinanzzentren verschiebt. Im Januar 2022 starteten wir gemeinsam mit Campact und weiteren Organisationen die Petition Kein Geld für Atom und Gas!

Die italienische NGO setzt sich für eine Wirtschafts- und Finanzkultur im Dienste der Zivilgesellschaft ein. Gemeinsam mit Fondazione Finanza Etica und WeMove haben wir im März 2020 eine Petition an alle europäischen Finanzminister gestartet und die Einführung von Corona-Bonds gefordert – rund 80.000 Menschen haben unterzeichnet. 

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die für ein besseres Europa mobilisiert. Sie streitet für eine Europäische Union, die sich für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie einsetzt. Gemeinsam mit Fondazione Finanza Etica und WeMove haben wir im März 2020 eine Petition an alle europäischen Finanzminister gestartet und die Einführung von Corona-Bonds gefordert – rund 80.000 Menschen haben unterzeichnet. 

Die Verbraucherzentrale Sachsen klärt insbesondere sächsische Verbraucherinnen und Verbraucher über Fallstricke auf und bietet unter anderem in Form von individuellen Beratungen Unterstützung an. Beim Thema Prämiensparen steht die Verbraucherzentrale an der Spitze der juristischen Auseinandersetzung mit Sparkassen. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Sachsen und dem Geldratgeber Finanztip haben wir im Januar 2022 an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) appelliert: Sparkassen: Zahlt die Zinsen! 

Der Geldratgeber Finanztip bietet über 1.000 Online-Ratgeber und einen kostenlosen wöchentlichen Newsletter mit 850.000 Abonnenten. Mit konkreten Tipps und Musterschreiben soll den Leserinnen ihr Verbraucheralltag erleichtert werden. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Sachsen und dem Geldratgeber Finanztip haben wir im Januar 2022 an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) appelliert: Sparkassen: Zahlt die Zinsen!