Lockdown für Dividenden: Keine Staatshilfen an Aktionäre

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Schriftzug "Lockdown für Dividenden - Keine Staatshilfen an Aktionäre!" neben Geldsäcken, davor Absperrband

Adressat: Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Finanzminister Olaf Scholz

Die Bundesregierung hat seit Beginn der Corona-Pandemie Hilfen in Milliardenhöhe für Unternehmen mobilisiert. Jetzt planen zahlreiche Unternehmen, die Hilfen angenommen haben, Gewinne in Milliardenhöhe an ihre Eigentümer auszuschütten. Im Ergebnis werden so Steuergelder, die Beschäftigung sichern und Pleiten verhindern sollten, als Gewinnausschüttungen an Aktionäre weitergeleitet.

Allein die BMW-Großaktionäre Stefan Quandt und Susanne Klatten sollen zusammen über 500 Millionen Euro ausgeschüttet bekommen. Bei Daimler sitzen die drei größten Aktionäre in Kuwait und China. So profitiert zum Beispiel der Staatsfonds von Kuwait mit am meisten von einer Gewinnausschüttung.  

Das darf nicht passieren! Folgen Sie dem Beispiel Niederlande und sorgen Sie dafür, dass Unternehmen, die in der Corona-Krise staatliche Hilfen erhalten und nicht zurückgezahlt haben, keine Gewinne an ihre Eigentümer ausschütten.

Wir meinen: Beim Staat um Krisenhilfe bitten und für dasselbe Jahr Gewinne ausschütten, das passt nicht zusammen. Wenn Lockdown, dann auch für Dividenden.

 

Ist Kurzarbeit nicht eine Versicherungsleistung? Wie steht die Politik zu dieser Frage? Wie handhaben das andere Länder? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kampagne finden Sie hier. Die Hintergründe unserer Kampagne erklären wir außerdem in diesem Artikel

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