Ökologische Finanzwende Wir drängen auf umweltfreundliche Finanzmärkte 14.07.2025 Inhaltsverzeichnis Was bedeutet ökologische Finanzwende? Die Grenzen von Sustainable Finance Greenwashing entschieden bekämpfen Ein nachhaltiger Finanzmarkt braucht eine starke Aufsicht Keine Aufweichung europäischer Nachhaltigkeitsregeln Die besondere Verantwortung des öffentlichen Sektors Transparenz-Klage gewonnen! Unsere Forderungen Auf den Finanzmärkten wird mit unserer Zukunft gehandelt. Aktuellen Berechnungen zufolge steuern wir global derzeit auf eine Erderwärmung von 3,2°C zu – was zu katastrophalen Folgen führen würde. Schon jetzt ist das Weltklima im Begriff, die 1.5°C-Schwelle des Pariser Klimaabkommens zu überschreiten. Jedes Zehntelgrad mehr hat gravierende Folgen. Milliardenbeträge sind währenddessen noch immer in Unternehmen investiert, deren Geschäftsmodell im Wesentlichen auf der Ausbeutung der Natur und der Nutzung fossiler Brennstoffe beruht. Um im Hier und Jetzt aus dem Dauerkrisenmodus zu kommen und die Chance zu erhalten, unseren Kindern und Enkelkindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, braucht es deswegen eine ökologische Finanzwende! Und zwar keine auf Grundlage vollmundiger Versprechen von Banken, Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaften, hinter denen allzu oft nichts Substanzielles steckt. Deshalb schauen wir genau hin und zeigen auf, wo es zu Greenwashing an den Finanzmärkten kommt. Wir treiben die ökologische Finanzwende voran. Jetzt Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben: E-Mail* Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier. Anmelden Was bedeutet ökologische Finanzwende? Unter einer ökologischen Finanzwende verstehen wir Finanzmärkte, welche den Weg zur Klimaneutralität bereiten, anstatt das Klima weiter anzuheizen. Das Ziel ist, die Finanzmärkte nachhaltig auszurichten. Neben Klima- und Umweltaspekten schließt unsere Finanzwende deshalb Soziales und gute Unternehmensführung explizit mit ein. Investitionen sind die entscheidende Stellschraube für saubere Mobilität, umweltfreundlicheren Strom und eine nachhaltigere Landwirtschaft. Gerade vor dem Hintergrund, dass heutige Investitionen noch Jahrzehnte nachwirken, gilt: Geld gestaltet die Welt. Wir arbeiten durch unsere Aktivitäten daran, dass mehr Menschen die Notwendigkeit einer ökologischen Finanzwende erkennen und mit uns Druck für Veränderungen machen. Gleichzeitig macht Finanzwende konkrete Vorschläge für eine Politik, damit diese die notwendigen Rahmenbedingungen für die ökologische Finanzwende schafft. Denn wir brauchen nicht nur nachhaltige Regeln für Finanzmärkte, darüber hinaus muss das Wirtschaften auf Kosten unserer Lebensgrundlagen von der Politik unprofitabel gemacht werden. Nur wenn der Weg raus aus der Klimazerstörung für alle klar ist, werden Investitionen helfen, die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten. Die Grenzen von Sustainable Finance Sustainable Finance, also die nachhaltige Ausrichtung von Finanzmärkten, wird oft als Allheilmittel für den enormen Investitionsbedarf beim Umbau zu einer nachhaltigeren Wirtschaft präsentiert. Grüne Finanzmarktregeln sollen nachhaltige Investitionen attraktiver machen und so Kapital an den Finanzmärkten umlenken. Doch das funktioniert nur begrenzt. Grundlegende Defizite des Finanzsystems wie extreme Kurzfristigkeit und falsche Anreize können grüne Finanzmarktregeln nicht ausgleichen – das zeigt ein Bericht von Finanzwende Recherche. Werfen Investitionen in Öl- und Gasfirmen kurzfristig Gewinne ab, findet sich auch eine Person, die investiert – obwohl das die Klimakrise befeuert. Damit das Finanzsystem einen größeren Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten kann, braucht es einerseits strengere grüne Finanzmarktregeln, die zum Beispiel Greenwashing unterbinden, und ihre vollständige Durchsetzung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Vonnöten ist aber auch eine grundlegende Reform des Finanzsektors, die ihn insgesamt stabiler und zuverlässiger macht. Zusätzlich bedarf es den richtigen Rahmenbedingungen aus der Politik, die dafür sorgen, dass sich nur noch die Investitionen rechnen, die mit dem Klimaschutz vereinbar sind. Dazu gehören beispielsweise der Abbau klimaschädlicher Subventionen, ein ausreichend hoher CO2-Preis und eine passende Industriepolitik. Greenwashing entschieden bekämpfen Wir setzen uns dafür ein, dass in grünen Finanzprodukten drinsteckt, was draufsteht. Mit dem zunehmenden Interesse an nachhaltigen Anlageformen hat sich Greenwashing zu einem großen Problem entwickelt, das sich seit dem Ukrainekrieg und der Energiekrise noch zugespitzt hat, wie eine Studie von Finanzwende Recherche 2023 zeigte. Das perfide: Anleger*innen, die ihr Geld nachhaltig und CO2-arm investieren wollen, werden systematisch in die Irre geführt und ihr Geld heizt schlussendlich die Klimakrise weiter an. Finanzwende veröffentlicht kontinuierlich Studien und Recherchen, die das Ausmaß des Greenwashings auf den Finanzmärkten aufzeigen: Das Beispiel DWS: fossile Investitionen trotz grüner Versprechen 2021 deckte die vormalige Nachhaltigkeitschefin der Deutsche-Bank-Tochter DWS systematisches Greenwashing bei den grünen Fonds des Vermögensverwalters auf, was zu Durchsuchungen und dem Rücktritt des damaligen DWS-Chefs führte. Eine Recherche von Finanzwende zeigte 2023 aber, dass die DWS weiterhin kräftig an fossilen Aktien in ihren „grünen“ Fonds zukaufte. Das zeigt: Der Markt braucht strenge Regeln. Im April 2025 verhängte die Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Bußgeld von 25 Millionen Euro, die bisher höchste Strafe in solch einem Fall. Die DWS zeigt sich sich seit den Ermittlungen gerne geläutert, wir konnten jedoch bisher keine echte Kehrtwende feststellen. Analyse von Finanzwende Greenwashing-Champion DWS Die Deutsche-Bank-Tochter DWS präsentiert sich gern als Vorreiterin bei grünen Fonds. Ganz weit vorne ist sie aber vor allem beim Greenwashing, wie neue Finanzwende-Zahlen zeigen. Mehr erfahren Grüne Zertifikate: Allzu häufig eine Mogelpackung Neben grünen Fonds bieten Banken häufig auch „grüne Zertifikate“ an. Damit finanzieren Anlerger*innen allerdings häufig nicht mehr, als das Alltagsgeschäft der Banken. Dies ist möglich, weil sich die Banken selbst als „grün“ bezeichnen. Finanzwerde Recherche hat gezeigt, dass außer dem Marketing häufig nichts grünes an den Zertifikaten dran ist. Wir setzen uns dafür ein, dass Produkte nur als grün vertrieben werden dürfen, wenn sie wirklich nachhaltige Zwecke finanzieren. Analyse von Finanzwende Weltspartag: Finger weg von „grünen“ Zertifikaten von Sparkassen & Co. Die als grün beworbenen Zertifikate bringen oft keinen Mehrwert für Nachhaltigkeit. Finanzwende rät dringend von ihrem Kauf ab und fordert von den Sparkassen, endlich ihrer Verpflichtung zum Gemeinwohl gerecht zu werden und ihren Kund*innen wirklich nachhaltige Geldanlagen anzubieten! Mehr erfahren Wie strengeren Regeln ausgewichen wird: ESMA-Leitlinien Am 21. Mai 2025 sind neue Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) in Kraft getreten, die klare Standards bei den Bestandteilen von mit Nachhaltigkeitsbegriffen deklarierten Fonds herstellt. Eine gemeinsame Studie von Finanzwende, urgewald und Facing Finance hat gezeigt, dass Fondsanbieter lieber hunderte Fonds umbenennen um weiter in fossile Unternehmen zu investieren. Die neuen ESMA-Leitlinien offenbaren die Schwächen der bisherigen Regulierung und sind ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer können sich Fondsanbieter ihrer Verantwortung entziehen. Es muss auch hier nachgeschärft werden. Analyse von Finanzwende Neue Analyse zeigt: 674 „ESG-Fonds“ ändern ihre Namen und können dadurch fossile Investments weiterführen 674 von 4.403 betroffenen Fonds haben sich in Reaktion auf die neuen Anforderungen der EU-Wertpapieraufsicht ESMA umbenannt. Sie können somit weiterhin in fossile Industrie investieren. Unter den deutschen Asset Managern sticht DWS besonders heraus. Mehr erfahren Der Boom grüner Anlagen hat einen Boom von Greenwashing mit sich gebracht. Finanzwende arbeitet kontinuierlich daran, dessen verschiedene Spielarten aufzudecken und setzt sich für bessere Regeln für nachhaltige Anlagen ein. Nur wenn es klare Kennzeichnungen gibt und Anlagestrategien transparent sind, können Anleger*innen sich sicher sein, dass ihr Geld tatsächlich nachhaltigen Zwecken zugutekommt. Wir drängen auf umweltfreundliche Finanzmärkte. Jetzt Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben: E-Mail* Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier. Anmelden Ein nachhaltiger Finanzmarkt braucht eine starke Aufsicht Neben Greenwashing stellen Nachhaltigkeitsrisiken eine fundamentale Herausforderung für den Finanzmarkt dar. Banken und Versicherer bekommen einerseits die Folgen der Klimakrise zu spüren, wie z.B. Überschwemmungen und Dürren, die ihre Kund*innen betreffen. Gleichzeitig müssen müssen sie beurteilen können, inwieweit die Geschäftsmodelle der von ihnen finanzierten Unternehmen zukunftsfähig sind und welchen Risiken sie dadurch ausgesetzt sein könnten. Die BaFin hat in den vergangenen Jahren immer wieder davor gewarnt, dass Banken und Versicherungen diese Risiken nicht ausreichend berücksichtigen. Um den Finanzmarkt zukunftssicher aufzustellen, braucht es neben klaren Regeln zu Greenwashing und Nachhaltigkeitsrisiken auch eine starke Aufsicht, die diese systematisch und aktiv durchzusetzen weiß. Eine Finanzwende-Studie vom September 2024 zeigt, dass Greenwashing-Fälle den betreffenden Unternehmen erst dann finanziell schadet, wenn Aufsichtsbehörden diesen Fällen aktiv nachgehen. Und ein von Finanzende in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zeigt, dass die BaFin hier weitreichende Handlungsmöglichkeiten hat, die sie bisher nicht ausschöpft. Die BaFin ist in der Verantwortung, die Vorgaben zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken verstärkt zu prüfen und systemweite Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus muss sie systematisch und proaktiv gegen Greenwashing vorgehen und sich operativ entsprechend aufstellen. Diese umfassenden Forderungen an die BaFin hat Finanzwende im Juli 2025 veröffentlicht. Auf die Aufsicht kommt es an Die Finanzaufsicht BaFin hat die Aufgabe, für stabile Finanzmärkte zu sorgen. Dabei auch Klimarisiken im Blick zu behalten ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden: Werden sie nicht ausreichend berücksichtigt, gefährdet das die Finanzstabilität. Mehr erfahren Keine Aufweichung europäischer Nachhaltigkeitsregeln In den vergangenen Jahren hat die EU Regeln für die Transparenz und Verantwortung großer Unternehmen im Bezug auf Nachhaltigkeit beschlossen. Dazu gehören Regeln für Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen (CSRD), die Klassifizierung nachhaltiger Investitionen (Taxonomie) und das EU-Lieferkettengesetz mit Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Umwelt (CSDDD). Obwohl manche dieser Regeln noch gar nicht in Kraft getreten sind, bereitet die europäische Kommission bereits eine radikale Abschwächung durch den „Omnibus“ vor. Das hätte verheerende Folgen für den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft. Investor*innen und Banken brauchen Daten über die Umweltwirkung von Unternehmen, um deren Risiken zu bewerten und Investitionen in zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu finanzieren. Gleichzeitig ist Transparenz für Anleger*innen unerlässlich, damit sie nicht Greenwashing auf den Leim gehen. Lesen Sie hier, warum die neue Bundesregierung einen Kahlschlag bei den Nachhaltigkeitsregeln verhindern sollte. Standpunkt: Künftige Bundesregierung muss Kahlschlag europäischer Nachhaltigkeitsregeln verhindern! Die künftige Bundesregierung sollte sich in den Koalitionsverhandlungen gegen den Abbau europäischer Nachhaltigkeitsregeln stellen. Denn die Folgen können Unternehmen in Unsicherheit stürzen und die Transformation umkehren. Mehr erfahren Die besondere Verantwortung des öffentlichen Sektors Der öffentliche Sektor hat beim Thema Nachhaltigkeit eine Vorbildrolle. Die öffentliche Hand muss dafür sorgen, dass die eigenen Anlagen die gesellschaftlichen Anstrengungen nicht untergraben. Die größte öffentliche Kapitalanlage liegt bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Die VBL verwaltet die betriebliche Altersvorsorge von rund fünf Millionen Angestellten des Öffentlichen Dienstes und damit knapp 60 Milliarden Euro (Stand 2023). Das Problem: Die Anlagestrategie ist extrem intransparent und die Nachhaltigkeitskriterien sind unzureichend – Investitionen in Kinderarbeit und fossile Energien sind möglich. Eine neue Anlagestrategie 2022 hat nur wenig Verbesserung gebracht und auch seitdem ist nur unzureichend nachgeschärft worden. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder Klimaschutzziele und Finanzmärkte: Eine besondere Verantwortung kommt dabei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und ihrer Alibi-Nachhaltigkeitsstrategie zu. Denn sie verwaltet die betriebliche Altersvorsorge von über fünf Millionen Angestellten des Öffentlichen Dienstes. Mehr erfahren Transparenz-Klage gewonnen! Mit der Intransparenz der VBL-Investments ist jedoch bald Schluss! Denn eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe, die wir gemeinsam mit FragDenStaat unterstützt haben, war größtenteils erfolgreich. Das Gericht hat am 16. Juli 2025 entschieden: Die VBL muss offenlegen, wo sie das Geld der Versicherten investiert. Die VBL darf nicht länger Angaben darüber verweigern, wie sie das Geld von Millionen von Pflichtversicherten investiert. Bisher hatte die VBL abgelehnt, die Informationen herauszugeben. Jetzt machte das Gericht klar: Als öffentliche Einrichtung darf sie die Auskunft über den Umgang mit den ihr anvertrauten Geldern, etwa zu Fragen der Nachhaltigkeit, nicht pauschal verweigern. Sie muss Zugang zu einzelnen Beständen des Portfolios mit Angabe der jeweiligen Assetklassen, Unternehmen, Land und Marktwert gewähren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sobald die Portfolio-Informationen vorliegen, werden wir sie uns anschauen und überprüfen, wie es mit den Nachhaltigkeitsversprechen der VBL wirklich steht. Wir fordern weiter, dass die VBL die ihr anvertrauten Gelder im Einklang mit den deutschen Klimazielen anlegt und kein Geld mehr in fossile Energien steckt. Diese Forderung gilt auch für andere öffentliche Kapitanlagen: Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung dieses Thema grundsätzlich angeht, öffentliche Mittel nachhaltig anlegt und als Vorbild die Wende am Finanzmarkt unterstützt. Transparenz-Klage für Licht im Dunkel der VBL-Investments Circa fünf Millionen Angestellte im öffentlichen Dienst haben ihre Betriebsrente bei der VBL. Bisher hatten sie keine Ahnung, wo ihr Geld angelegt ist. Wir haben eine Klage gegen diese Intransparenz unterstützt. In erster Instanz waren wir erfolgreich - und gehen trotzdem in Berufung. Mehr Informationen Unsere Forderungen Damit die ökologische Finanzwende gelingt, stellt Finanzwende konkrete Forderungen an die Politik: Wir fordern eine aktive BaFin, die sowohl systematisch und proaktiv Greenwashing unterbindet, als auch Nachhaltigkeitsrisiken im Finanzmarkt effektiv addressiert. Darüber hinaus sollten BaFin und Bundesregierung sich auf europäischer Ebene gegen den Kahlschlag der Nachhaltigkeitsverordnungen im Omnibus-Prozess einsetzen. Wir brauchen verbindliche und transparente Standards für nachhaltige Geldanlagen, damit Verbraucher*innen grüne Finanzprodukte von bloßem Greenwashing unterscheiden können. Der Bund muss als vorbildlicher Investor einen neuen Standard für verantwortungsbewusste Investments setzen. Die Bundesregierung sollte Nachhaltigkeitskriterien für ihre Kapitalanlagen am 1,5°-Ziel des Pariser Klimaabkommens ausrichten, regelmäßig an die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse anpassen und Transparenz über die öffentlichen Kapitalanlagen herstellen. Die Klimakrise wartet nicht, die Uhr tickt. Es braucht mutiges und entschlossenes Handeln von der Politik. Nur so werden die Finanzmärkte einen Beitrag zum nachhaltigen Umbau der Wirtschaft leisten. Finanzwende arbeitet weiterhin daran, den nötigen Druck zu erzeugen.
Greenwashing-Champion DWS Die Deutsche-Bank-Tochter DWS präsentiert sich gern als Vorreiterin bei grünen Fonds. Ganz weit vorne ist sie aber vor allem beim Greenwashing, wie neue Finanzwende-Zahlen zeigen. Mehr erfahren
Weltspartag: Finger weg von „grünen“ Zertifikaten von Sparkassen & Co. Die als grün beworbenen Zertifikate bringen oft keinen Mehrwert für Nachhaltigkeit. Finanzwende rät dringend von ihrem Kauf ab und fordert von den Sparkassen, endlich ihrer Verpflichtung zum Gemeinwohl gerecht zu werden und ihren Kund*innen wirklich nachhaltige Geldanlagen anzubieten! Mehr erfahren
Neue Analyse zeigt: 674 „ESG-Fonds“ ändern ihre Namen und können dadurch fossile Investments weiterführen 674 von 4.403 betroffenen Fonds haben sich in Reaktion auf die neuen Anforderungen der EU-Wertpapieraufsicht ESMA umbenannt. Sie können somit weiterhin in fossile Industrie investieren. Unter den deutschen Asset Managern sticht DWS besonders heraus. Mehr erfahren
Auf die Aufsicht kommt es an Die Finanzaufsicht BaFin hat die Aufgabe, für stabile Finanzmärkte zu sorgen. Dabei auch Klimarisiken im Blick zu behalten ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden: Werden sie nicht ausreichend berücksichtigt, gefährdet das die Finanzstabilität. Mehr erfahren
Standpunkt: Künftige Bundesregierung muss Kahlschlag europäischer Nachhaltigkeitsregeln verhindern! Die künftige Bundesregierung sollte sich in den Koalitionsverhandlungen gegen den Abbau europäischer Nachhaltigkeitsregeln stellen. Denn die Folgen können Unternehmen in Unsicherheit stürzen und die Transformation umkehren. Mehr erfahren
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder Klimaschutzziele und Finanzmärkte: Eine besondere Verantwortung kommt dabei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und ihrer Alibi-Nachhaltigkeitsstrategie zu. Denn sie verwaltet die betriebliche Altersvorsorge von über fünf Millionen Angestellten des Öffentlichen Dienstes. Mehr erfahren
Transparenz-Klage für Licht im Dunkel der VBL-Investments Circa fünf Millionen Angestellte im öffentlichen Dienst haben ihre Betriebsrente bei der VBL. Bisher hatten sie keine Ahnung, wo ihr Geld angelegt ist. Wir haben eine Klage gegen diese Intransparenz unterstützt. In erster Instanz waren wir erfolgreich - und gehen trotzdem in Berufung. Mehr Informationen