Finanzlobbyismus

Es herrscht ein gefährliches Ungleichgewicht. Wir fordern eine stärkere Zivilgesellschaft und mehr Transparenz!

09.12.2020
Eine Hand mit einem Geldbündel wird von einer anderen Hand zurückgehalten. Darunter steht "Lobbyeinfluss zurückdrängen"

Der Lobbyismus im Finanzmarktbereich sorgt für ein starkes Ungleichgewicht der Interessen: einer Übermacht aus der Finanzindustrie steht eine noch zu schwache Zivilgesellschaft gegenüber. 

In unserer Studie “Ungleiches Terrain” haben wir erstmals eine detaillierte Untersuchung der Personal- und Budgetstärke der Finanzlobby in Deutschland vorgelegt. Wir haben uns außerdem den Einfluss auf die Finanzmarktpolitik zwischen 2014 und 2020 angeschaut und zeigen, wie ungleich der Einfluss zwischen Zivilgesellschaft und Finanzlobby wirklich ist. 

Die Studie ist eine detaillierte Untersuchung des Finanzlobbyismus, inklusive eines von uns erstellten Datensatzes. Interessenten können sich die detaillierte Rolle der Finanzlobby bei einzelnen Gesetzesvorhaben auf einer interaktiven Visualisierungsseite erschließen. 

Einige Regulierungslücken, -verwässerungen und Finanzskandale sind mit dem Einfluss des Lobbyismus verbunden. Wir haben diese gesammelt und einzeln aufbereitet.

Unsere Studie “Ungleiches Terrain” hat gezeigt, dass die Zivilgesellschaft im Finanzmarktbereich dringend gestärkt werden muss. Es  braucht aber mehr als das. Finanzwende fordert, den Gesetzesprozess wirklich transparent zu machen! Wieso es dazu ein Lobbyregister und den sogenannten legislativen Fußabdruck braucht, erklären wir hier.