Mehr als 300.000 fordern: CumCum-Milliarden zurückholen!

Unterschriftenübergabe an Staatssekretär Dr. Bösinger im Bundesfinanzministerium

17.12.2025
Übergabe von über 300.000 Unterschriften

Wir waren heute beim Bundesfinanzministerium, um mehr als 300.000 Unterschriften stellvertretend an den Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger zu übergeben. Damit haben wir die Forderung von Hunderttausenden Menschen zum Ausdruck gebracht, dass Bundesfinanzminister Lars Klingbeil alles dafür tun muss, damit die CumCum-Milliarden endlich zurückgefordert werden. Denn Zeit allein ist noch kein Steuergeld.

CumCum: Verlorene Milliarden jetzt zurückfordern!

Gemeinsam mit vielen hunderttausenden Unterstützer*innen haben wir dafür gekämpft, das Schreddergesetz zu stoppen. Dieses Gesetz hätte CumCum-Akteuren ermöglicht, Dokumente, die die Verwicklung in illegale CumCum-Geschäfte beweisen können, ab 2026 legal zu vernichten. 

Doch das haben wir verhindert: Im November 2025 hat der Bundestag beschlossen, die Aufbewahrungsfristen wieder zu verlängern. Banken, Fonds und Versicherungen müssen ihre Unterlagen nun wieder zehn Jahre aufbewahren. Ein Etappensieg, mit dem wir Bund und Ländern wertvolle Zeit für die Aufarbeitung des CumCum-Skandals verschafft haben. Doch diese Chance müssen sie jetzt auch nutzen. 

Denn bisher wurde erst ein Bruchteil des geschätzten Schadens von 28,5 Milliarden Euro zurückgefordert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat angekündigt, den Einsatz gegen Finanzkriminalität voranzutreiben. Wenn er das ernst meint, muss er jetzt handeln. Er muss die Bundesbetriebsprüfer*innen losschicken, damit sie die Länder dabei unterstützen, die CumCum-Milliarden zu entdecken und zurückzufordern. 

Bis das passiert, machen wir weiter Druck. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition und machen Sie Lars Klingbeil klar, dass er die Frist zur Rückforderung unserer Steuergelder nicht verstreichen lassen darf!

Hier geht es zu unserer Petition